Wie zuvor in meinem Designprojekt erkundet und als gestalterische Basis dient mir die transluzente Welt kleinster Lebewesen aus Gewässern in meiner Bachelorarbeit:

Das Plankton.

Es kann von transluzent bis schillernd und knallig in jeder Farbigkeit auftreten und ist interessant und spannend anzusehen.
Ohne gegen die Strömung anzukämpfen treibt das Plankton in den Gewässern. Es lebt überall dort wo genügend Nahrung vorhanden ist. Durch das Plankton bleiben die Gewässer stabil und so ist es ein wichtiger Bestandteil des Systems.

Einige Quallenarten gehören laut Definition zum größeren Zooplankton, da sie nicht gegen die Strömung anschwimmen können. Zu diesen Arten gehört auch die Rippenqualle, deren Körperform für die Ästhetik meiner  Objekte in der Bachelorarbeit prägend ist.

Die Wahl fiel letztendlich auf eine einfache Schlauchform, die modular an den Kanten durch Verschmelzen aneinandergereiht wird.
Ein schwebendes 3D-Druck Modul im Inneren der Objekte ist mit phosphoreszierender und somit selbstleuchtender Farbe versehen. Das ahmt die natürliche Biolumineszenz der fragilen Lebewesen nach.
Mein Ziel ist es mehrere der schlauchartigen Module zu kombinieren und eine Gestaltung von dreidimensionalen, textilen Objekten im Raum zu schaffen.

Als Material habe ich cremefarbenen, transluzenten Polyester-Organza verwendet um ein Verschmelzen der Kanten zu ermöglichen. Das Projekt ist in seiner Formensprache konstant organisch gehalten: Von der Verformung durch die angeschmorten Kanten bis hin zu dem unregelmäßigen Farbauftrag der phosphoreszierenden Farbe.

Aequoreus Vita hat die Ästhetik einer sanften, fragilen Unterwasserwelt, in der die kleinsten Lebewesen schwebend und sanft glimmend umherirren.

Fotos von der Bachelorarbeit:

Portfolios

Objekt vor Fenster

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